Monatsrückblick August 2021: Über Himbeeren, Wege von Goethe, Jean Paul und 100 Zwergen

Beim Schreiben von meinem letzten Rückblick zogen die Schwalben Ihre Kreise. Vier Wochen später sehe ich die Schwalben vereinzelt und frage mich, ob sie schon weitergezogen sind? Wundern würde es mich nicht bei diesem Sommer, der sich nicht richtig nach Sommer angefühlt hat. Im Nachgang aber ein sehr erfüllter Monat für mich war. Hier bekommst du einen Rückblick zu meinem August 2021.
12 von 12 und den Zwergel-Weg entdeckt
12 von 12 ist eine Bloggertradition. Hierbei wird der 12. Tag des jeweiligen Monates in 12 Bildern festgehalten.  Ich habe das erste Mal mitgemacht und hatte meine helle Freude dabei. Da ich im Urlaub war, hat es mir besondere Freude bereitet, diesen Tag in Bildern und einer kleinen Geschichte festzuhalten. Ich habe am nächsten Morgen beim Aufwachen festgestellt, wie stark die Bilder in mir waren und vor allen Dingen die Freude darüber.
Sieben Tage später entdeckten wir einen liebevoll gestalten Weg mit über 100 Zwergen. Diese Idee war so wunderbar, dass sie viele Menschen verzaubert. Uns kamen drei Radfahrer entgegen, die extra schoben, um die Zwerge zu sehen. Spontan kam ich auf die Idee, diesen Weg in Bildern festzuhalten und einen kurzen Beitrag zu schreiben. Da es schon spät am Nachmittag war, musste ich mich beeilen, um die Zwerge zu fotografieren. Alle Zwerge konnte ich nicht festhalten, es war einfach zu viel. Doch die Freude über diesen Weg trage ich in meinem Herzen. Beide Artikel findest du hier:
Auf den Wegen von Goethe und Jean-Paul unterwegs
Meinen Urlaub verbrachte ich im Fichtelgebirge und es war sehr schön. An einem Wochenende war es richtig warm, sodass ich tatsächlich zwei Tage im Fichtelsee schwimmen war. Die anderen Tage war ich wandern, u. a. auf dem Goethe und dem Jean-Paul-Weg. Ich fand beides sehr schön und habe mir fleißig vorgestellt, wie mich der Geist der beiden mich beim Schreiben beflügelt. Wer weiß, vielleicht geht das Bloggen bald schneller?

Fichtelsee
Ansonsten war ich erstaunt, wie viele Himbeersträucher an allen Wanderwegen standen. Es gab auf jeder Wanderung Himbeeren ohne Ende. Sogar in greifbarer Höhe, dass ich mich gar nicht bücken musste. Ich habe in diesen zehn Tagen so viele Himbeeren gegessen, das war einfach schmackhaft und pure Freude.

Die Weißmannquelle auf dem Goethe-Weg
Meine Expertenartikel im August:
Endlich sind sie da! Meine Expertenartikel zur Klopfakupressur / EFT. Sie lagen schon seit Ende Mai  in der Schublade und nun sind sie veröffentlicht. In meinem ersten Artikel „Was ist EFT? – Die leichte, erstaunlich schnelle Methode für mehr Wohlgefühl“ hatte ich dir die Methode vorgestellt und mehrere Artikel angekündigt. Allerdings wollten diese Artikel nicht über die Tastatur fließen, obwohl ich schon so viel Positives mit der Klopfakupressur erlebt hatte. Ich habe viele Kurse gegeben, ich konnte Menschen helfen, wandte es in Notsituationen an, setzte es viel bei mir selbst ein und doch bremste mich etwas. Es waren zwei Gründe:
  • Ich stellte mir selbst ein Bein, weil ich es in der Tiefe beschreiben und nicht an der Oberfläche bleiben wollte. Ich wollte dir lieber Lesender einen Vorgeschmack geben, damit du eine kleine Ahnung von dieser wunderbaren Methode bekommst. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie ich das erste Buch zu EFT gelesen hatte, es unbedingt lernen wollte und gleichzeitig dachte: „Wo soll ich klopfen, was soll ich sagen und was, wann wo in welcher Reihenfolge?“ Ich hatte damals brennende Neugierde auf diese Methode und wurde dabei nicht enttäuscht. Alle meine Erfahrungen wollte ich dir vermitteln, dir die Methode mit Begeisterung zeigen und zugleich noch alle Theorie vermitteln. Ehrliche Rückmeldung? Dann hätte ich ein Buch schreiben müssen und da gibt es mittlerweile schon viele auf dem Markt.
  • Dann gab einen zweiten Punkt, der mich bewegte. Durch das Schreiben in meinem Blog kamen die Gedichte und Kurzgeschichten. Etwas ganz „Neues“ hatte sich gezeigt. Am Anfang war ich erstaunt und verwundert. „Ich dachte mir, dass das nun vielleicht ein kurzer Geistesblitz war.“ Mittlerweile habe ich eine Kontinuität entwickelt, um die Gedichte aufzuschreiben. Sie fließen durch mich durch und wollen zu Papier gebracht werden.  Im Mai begann ich einzelnen Menschen die Gedichte vorzulesen und bekam wunderbare Rückmeldungen. Ich staunte abermals. Die Menschen waren innerlich berührt, es kam für sie etwas in Klärung und sie kamen bei sich an. Das brachte mich schließlich auf die Idee Gedicht-Begegnungen in der Natur erlebbar zu machen.

So brütete ich vor mich hin und fragte mich natürlich, wo mein Weg mich an dieser Stelle hinführt. Ist es Zeit, das alte Vertraute loszulassen? Was mache ich mit dem neu entdeckten? Ja, ein Coach stellt sich von Zeit zu Zeit selbst infrage und seine Motivation. Alle Fragen sind noch nicht geklärt, aber es zeigen sich neue Wege auf, die ich beschreiten werde. Meine zukünftigen Neuentwicklungen wirst du in meinem Blogbeiträgen finden. Hier kannst du Expertenartikel zur Klopfakupressur lesen.

Die Geburt von der Hebamme und der Wandlerin
Im Urlaub hatte ich eine Nacht, wo ich sehr schlecht geschlafen hatte. Ich dachte zu viel nach. In der Nacht gedachte Gedanken haben die Eigenschaft zu großen Gestalten zu werden und sitzen dann gerne morgens im Gehirn.  An diesem Samstagmorgen hatte ich schwere Gewitterwolken in meinem Kopf im Herzen und das Gemüt war schwer. Ich wollte diese Gedanken vertreiben und suchte nach einer Lösung, da ich nicht den ganzen Tag in dieser Stimmung bleiben wollte. So setze ich mich mit meinem Zitronenwasser und meinen Morgengedanken hin und stellte mir zwei Fragen. Ich schrieb genau drei Sätze und schon war ich in einer ganz anderen Stimmung. In meinem Kopf entwickelten sich gleichzeitig zwei Geschichten, die ich aufschrieb.
Gleichzeitig beobachte ich mich, wie ich in meinem Kopf spazieren ging. Diesen Zustand hatte ich Ostern das erste Mal bewusst in meinem Remote Viewing Seminar erlebt. Es fühlt sich sehr spannend an. „Spaziergang im eigenen Kopf“, so kann ich es dir beschreiben. 
 
Was mit schweren Gedanken morgens begonnen hatte, hatte abends die Form in einer Geschichte gefunden. „Die Hebamme und die Wandlerin“ war geboren. Im Nachgang kann ich dankbar auf diese Nacht sehen, in der ich nicht schlafen konnte.
Meine Gedichte-Impulse vom August:
 Vorschau September 2021
Im September werde ich mich mit den Inhalten meiner Webseite tiefer vertrauter machen. Es gibt hier zu viele Punkte, bei denen ich nicht durchblicke und das möchte ich gerne ändern. Außerdem werde ich mir eine Wegstrecke für meinen Gedicht-Spaziergang aussuchen, ablaufen und mich hineinfühlen. Eine Idee habe ich schon, die sich richtig gut anfühlt. Lass dich überraschen, wenn ich dir davon berichte.

2 Kommentare zu „Monatsrückblick August 2021: Über Himbeeren, Wege von Goethe, Jean Paul und 100 Zwergen“

  1. Hallo Gisela, danke dass Du mich über Deinen Artikel an Deinem Leben im August teilhaben lässt. Ich habe den Artikel mit Interesse gelesen und bin vor allem sofort auf Deine Verlinkung des Zwergel Weges gegangen, denn ich liebe Gartenzwerge sehr… Hier hat mich Deine Frage angesprochen, ob ich auch früher in dem Glauben erzogen wurde, dass die Spielsachen nachts wach werden… Ja bin ich! Und schön zu erfahren, dass andere so einen Quatsch auch gehört haben…Liebe Grüße

    1. Ich danke dir für deine Rückmeldung und freue mich darüber, dass dich der Zwergel Weg angesprochen hat. Unser inneres Kind lebt immer noch in uns und darf sich auch heute noch an solchen Dingen erfreuen. Herzlichst, Gisela

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