Wie du deine innere Stärke nährst

Die Tag- und Nachtgleiche ist vorbei und der Herbst schreitet voran. Im Moment stehen die Bäume noch in ihrem schönsten Kleid. Die Bäume sind bunt, strahlen in den unterschiedlichsten Farben. Gelb, Grün und viele Rotfacetten zeigen sich, wenn sie von der Sonne angestrahlt werden. Innerlich sind die Bäume auf Rückzug, ziehen sich zurück, sammeln Kräfte und lassen los, was sie nicht mehr brauchen.
 
Beobachtest du dieses jährliche Spiel mit einem wachen Auge, so kannst du viel aus der Natur für dich ableiten.
 
Wenn wir Menschen nicht in die Natur eingreifen, dann finden wir eine innewohnende Schönheit und Stabilität vor, die einmalig ist. Alles hat seine Zeit von Wachsen und Sterben. 
Dieser Zyklus wiederholt sich permanent und gleichzeitig entstehen neue Formen und Strukturen. 
Wir sind ein Teil von Mutter Natur und können in uns unsere eigene Schönheit und Stabilität finden.

Wie gelingt es dir, deine Stärke zu nähren?

In unserem Leben sind wir oft so im außen angetrieben von unseren Gedanken, die manchmal gar nicht unsere Eigenen sind. 
Ich frage mich oft, wie ich meine Stärke in mir finde, die nicht vom außen abhängig ist. 
Meine Antworten kommen auf unterschiedlichen Ebenen zu mir. Ein Kerngedanke dabei ist:

Die eigene Stabilität finden wir, wenn wir uns tief mit uns verbinden, mit Mutter Erde und mit unserem Gottesfunken, der in jedem von uns liegt.

Ich komme für mich immer wieder auf diesen Kerngedanken zurück.
 
An einem Teil davon lasse ich dich in meinem Blog teilhaben. So haben meine Gedicht-Impulse, Kurzgeschichten und Übungen alle ein gemeinsames Ziel.
Sie mögen dich:
 
  • mit deinen Wurzeln verbinden und
  • mit deiner Seele und deinem Herzen in Verbindung bringen.
Mein größter Wunsch für dich ist, dass du deine eigene Stabilität in dir findest, sie fühlst und durch dein Leben wandelst, wie die Natur durch ihren eigenen Rhythmus geht.
So lade ich dich heute wieder bewusst ein, dir ein paar Fragen zu beantworten. Nimm dir 15 – 30 Minuten Zeit und schreibe dir ein paar Gedanken auf.
 
  • Was waren dieses Jahr bis jetzt  deine schönsten Momente?
  • Was hast du dazu beigetragen, dass sie für dich schön waren?
  • Wo hast du dich mit allen Sinnen erlebt?
  • Was hat dich lebendig sein lassen?
  • Was hilft dir, deine innere Lebendigkeit zu fördern?
  • Was kannst du loslassen?
  • Was hilft dir, deine innere Kraft zu spüren?
  • Was ist deine wirklich tiefste Essenz, die nicht von äußeren Dingen und Personen abhängt?

Du kannst die Fragen beliebig für dich erweitern und ergänzen. Lasse es fließen, was zu Papier kommen mag. Manche Antworten können später eintreffen. Bleibe offen, wie sich dir die Antworten zeigen werden. Vielleicht in einem Satz in ein Buch oder in gesprochenem Wort?

Ich wünsche dir viel Freude mit dieser Übung und freue mich auf deine Erfahrungen.

Gedicht-Impuls für deine innere Stärke

Vielleicht hast du Lust meine Gedichte „Tag- und Nachtgleiche“ und „Dein Platz im Schöpfungskleid“ zu lesen?
 
Erlaube dir aufzuschreiben, was in dir schwingt, was dich von den Zeilen innerlich berührt. Sei es ein Wort oder ein Satz.
Schreibe auf, was es ist – ohne Bewertung. Bleibe in Kontakt mit dir, gehe in Kontakt zu dir und erlaube dir, damit zu schwingen und durch deinen Tag zu gehen.

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