Dein Kopfsalat an Glaubenssätzen

  • Kannst du deine Schätze in dir sehen?
  • Bist du dir deiner Fähigkeiten bewusst?
  • Kannst du erkennen, dass du alle Fähigkeiten in dir trägst, um ein erfülltes Leben zu leben?
  • Kannst du deine innere Verbundenheit fühlen oder bist du nur im Außen angebunden?
 
In meinen Coachings erlebe ich immer wieder, dass viele Menschen im außen orientiert sind. Unter großer Anstrengung versuchen sie, die Wünsche von anderen Personen zu erfüllen und deren Bedürfnisse. Die ganze Kraft wird verwendet, bis sie manchmal aufgebraucht ist.
Der wirklich innere Bezug zu sich selbst hängt oft nur an einem kleinen, feinen Faden und wir trauen uns oft gar nicht, dort hinzusehen, hinzu fühlen, hinzu hören, als wenn es verboten wäre.
 

Was passiert mit dir, wenn du einen Blick zu dir richtest?

  • Du kommst mit dir in Berührung.
  • Du kommst mit deinen wahren und ehrlichen Bedürfnissen in Kontakt.
  • Du erkennst, dass die äußeren Erwartungen gar nichts mit dir und deinem Innersten zu tun haben.
 

Woher kommt der Salat an Glaubenssätzen in deinem Kopf?

Sobald wir in der Schule sind, nehmen wir nicht nur sinnvolles und gutes Wissen auf, sondern wir lernen auch, dass es Noten gibt. Mit den Noten fängt ein unbewusstes Vergleichen mit den Mitschülern an. Das vorher spielerische Ausprobieren verliert sich langsam. Es schleichen sich Gedanken in den Kopf, wie: 

  • Ich bin besser als die anderen. Ich bin schlechter als die anderen.
  • Ich muss mich anstrengen, damit ich etwas erreichen kann.
  • Wenn ich der Beste bin, werde ich gesehen, geschätzt und meine Eltern lieben mich.
  • Wenn ich das Abitur nicht schaffe, dann erreiche ich gesellschaftlich nichts.
 
Mit der Schule beginnt zusätzlich noch der sogenannte „Ernst des Lebens“. Dieser Satz wird bei so vielen Gelegenheiten verwendet: im Kindergarten, der Schule, in der Ausbildung, im Berufseinstieg und vielen anderen Gelegenheiten.
Kommt er dir bekannt vor? Hast du ihn öfters gehört?
 
Ich frage mich gerade, wie wohl das Leben sein könnte, wenn wir stattdessen zu uns sagen würden „Jetzt beginnt die Leichtigkeit in meinem Leben.“
Wie viel leichter könnte dein Leben mit dieser Einstellung verlaufen?
 

Welchen Zielen folgst du? 

Zu den eben aufgeführten Gedanken, möchte ich dich gerne fragen, ob du das Symbolbild für die Karriereleiter kennst?
Welches Bild ist spontan in deinem Kopf entstanden? Eine Leiter oder Treppenstufen?
 
In vielen Situationen kommen wir mit diesem Bild in Berührung. Im Studium, in Seminaren, in Führungsseminaren und Assessment Center. Hier wird gerne das Bild mit den Treppenstufen verwendet. Zusätzlich werden Fragen gestellt wie:
 
  • Wo möchtest du in fünf Jahren stehen?
  • Welche Schritte musst du gehen, um Vorgesetzter zu werden?
  • Welche Fortbildung benötigst du, um dein Ziel zu erreichen?
 
Ich bin kein Feind von Zielen und lehne sie auch nicht ab. Sie können ein großer Motivator sein und dich in deinem Leben voranbringen, solange die Ziele aus deinem tiefsten Inneren kommen.
Ich lade dich ein, ein anderes Bild von dieser Treppe zu entwickeln. Einer Treppe hin zu dir und nicht von dir weg.
 

Wie wäre es, wenn du dieses Bild von der Treppe nicht nach außen legst, sondern zu dir, in dein Innerstes?

  • Was gibt es da zu entdecken?
  • Was sind deine wahren Bedürfnisse?
  • Welche Programme sind nicht deine, sondern werden nur von dir bedient?
  • Wo strengst du dich völlig unnötig an?
  • Wie kann dein Leben leichter gelingen?
  • Wie kannst du aus deinem Innersten heraus leben?
  • Wie kannst du die nicht förderlichen Glaubenssätze loslassen?
 
Die Treppe nach unten zu deinem Herz, zu deinem Innersten, ist ein Weg zu dir. Dieser Weg fängt mit einer klaren Entscheidung an.
 
 
Ich stehe zu mir und nehme mich in all meinen Belangen des Lebens ERNST.
Ich nehme mich ernst, damit die Leichtigkeit in meinem Leben Platz hat.
Ich sag JA zu mir.
Ich bin ehrlich zu mir.
 
 

Was kann passieren?

Es ist ein Weg, der phasenweise anstrengend sein kann. Du kannst stolpern. Es kann zwischendurch mühevoll sein. Der Weg kann leicht und hell sein. Wie auch immer dein Weg zu dir ist, es ist dein Weg zu dir. Es ist ein tägliches Bemühen für dich, zu dir und gleichzeitig liebevoll auf dich zu sehen. Es lohnt sich. Es ist dein ganz individueller Weg.
 
Zum Abschluss lade ich dich noch ein, meinen Gedicht-Impuls „Deine Erdenreise“ zu lesen. Vielleicht bekommst du durch das Lesen noch einen weiteren inneren Impuls für dich.