In den letzten Wochen und Monaten war es auf meinem Blog sehr still. Ich habe einiges geschrieben, aber keinen Impuls verspürt, diese Texte auf meiner Seite zu veröffentlichen.
Die vergangenen Monate waren von Rückzug, Stille und Abschieden geprägt. In dieser Zeit wurde eine Frage wieder besonders lebendig, die mich eigentlich schon mein ganzes Leben begleitet:
Wer bin ich?
Heute kommt wieder ein Impuls, etwas mit dir zu teilen, das vielleicht auch für dich ein Beitrag sein kann.
Wenn ich mir diese Frage ansehe, sie spüre und in mir höre, steigt eine leise Ahnung in mir auf, dass wir vom ersten Atemzug ins Leben bis zum letzten Ausatmen aus diesem Leben nach einer Antwort suchen.
Vielleicht kennst du solche Momente auch. Momente, in denen die gewohnten Antworten nicht mehr genügen und sich plötzlich eine tiefere Frage zeigt. Eine Frage, die nicht danach fragt, was du tust oder welche Rollen du erfüllst, sondern danach, was du im Innersten wirklich bist.
Eine Antwort in den vielen Phasen unseres Daseins.
Vom Hineingehen ins Leben, über Lernen, Aufbau, Wachstum und Reife, hin zum Abbau, zur Reduzierung auf das Wesentliche und schließlich zum Abstreifen des Körpers.
Unter all diesen Phasen liegt diese eine Frage:
Wer bin ich in allen Phasen meines Lebens?
Sind wir eine eigene Schöpfungskraft, die sich im Kleid des Schöpfers ausdrückt?
Sind wir Bewusstsein, Licht oder eine Kraft, die sich selbst in dieser Welt erfahren möchte?
Vielleicht gibt es dafür keine wirklich passenden menschlichen Worte.
In meinem Buch „Dein Seelenklang zwischen den Worten“ habe ich die Gedichte „Dein Platz im Schöpfungskleid“ und „Wer bin ich?“ veröffentlicht.
Vom Fragen und Erinnern
Im letzten halben Jahr bekomme ich immer mehr eine Ahnung davon, dass es nicht nur darum geht, diese Gedanken zu verstehen, sondern sie im Leben auszudrücken.
Wenn ich durch die Schichten meines Lebens blicke, durch die Geschichten jedes einzelnen Menschen, dann entsteht in mir die Ahnung, dass es viel mehr darum geht, hinter die Schleier unserer Rollen zu schauen.
Vielleicht hast auch du schon erlebt, dass Rollen und Bezeichnungen nicht ausreichen, um das zu beschreiben, was du im Innersten bist. Dass hinter all dem, was du nach außen zeigst, noch etwas anderes darauf wartet, gesehen zu werden.
Dorthin, wo unser eigenes Licht sichtbar wird.
Das Licht, das hinter allem liegt.
- Vielleicht geht es im Leben darum, die Tür weit zu öffnen und das Licht einströmen zu lassen, mit dem wir verbunden sind.
- Zu jenem Licht, zu dem wir zurückkehren, wenn wir das irdische Kleid wieder verlassen.
- Vielleicht wartet dieses Licht nur darauf, sich durch uns erfahren zu können.
- Durch dich.
- Durch mich.
- In all seinen Facetten und Schichten.
- Ohne jegliche Wertung.
- Es ist Licht.
- Es ist Schöpfungskraft.
Und es möchte hier, in diesem Leben, strahlen.
Wenn du tiefer eintauchen möchtest
Wenn du tiefer eintauchen möchtest, findest du weitere Impulse in meinem Buch „Dein Seelenklang zwischen den Worten“.
Dort findest du auch die beiden Gedichte „Wer bin ich?“ und „Dein Platz im Schöpfungskleid“.
Meine Frage an dich
Mich würde interessieren, welche Gedanken dieser Text in dir bewegt.
Begleitet dich die Frage „Wer bin ich?“ ebenfalls auf deinem Weg?
Wenn du magst, teile deine Gedanken gerne in den Kommentaren oder schreibe mir eine Mail an: info@giselajung.de
Ich freue mich darauf, von dir zu lesen.

