Dein Seelengarten

Originalzeichnung und Text: Gisela Jung
Digitale Ausarbeitung mit KI-Unterstützung

Nach meinem letzten Blogartikel über den stillen Beobachter ist mir noch etwas bewusst geworden: In unserem inneren Garten gibt es nicht nur Gedanken, die wir beobachten können, sondern auch alte, vertrocknete Pflanzen, die nach Mitgefühl und Vergebung rufen.

Mein neues Gedicht „Dein Seelengarten“ lädt dazu ein, dem Vergangenen liebevoll zu begegnen, loszulassen und neuen Samen des Vertrauens zu säen.

Vielleicht findest du darin einen stillen Moment für dich selbst und entdeckst, was in deinem eigenen Seelengarten neu wachsen möchte.

Lausche deinem Seelenklang.
In der Stille erinnerst du dich.

Dein Seelengarten

In deinem Seelengarten
wachsen viele Pflanzen:
große und kleine,
zarte, feine
und alte.

Manche ruhen bereits
im Totholz des Vergangenen,
verdorrt und still.

Gehe behutsam zu ihnen.
Nimm sie in deine Hände
und drücke sie an dein Herz.

Verzeihe dir,
dass du sie einst nicht gegossen hast.

Sprich leise oder laut:

Ich vergebe mir.

Dann lass sie gehen.

Säe frischen Samen
in die Erde deines Seelengartens
und vertraue darauf,
dass er in seiner Zeit
und in seinem eigenen Tempo wächst.

Nähre ihn mit deiner Liebe.

Und sei gewiss:

Die neue Pflanze
wird wachsen
und Früchte tragen
in deinem eigenen Seelengarten.

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