Die gelbe Liebe

Die gelbe Liebe

 
Da sitzt du nun wartest.
Wartest auf die Liebe.
Auf wessen Liebe wartest du?
 
Es ist die Liebe deiner Mutter.
Du wartest schon so lang.
Du warst so klein und wolltest auch die rote Liebe haben.
Die rote Liebe, die deine Mutter allen schenkte.
Du bekamst sie nicht.
 
Nun bist du schon so groß,
längst deinen Kinderschuhen entwachsen,
doch noch immer willst du die rote Liebe haben.
 
Da sitzt ein Schmerz in dir, der festhält,
klammert und auch trauert.
Er trauert, weil er gar nicht anders kann.
 
Sieh ihn an.
Reiche ihm deine Hände.
Atme aus – Atme ein.
Nimm in fest in deine Arme.
 
Lass dir Zeit.
Sei du im Sein.
Atme ein – Atme aus.
Bleibe einfach da, im Jetzt.
Warte!
 
Warte auf den Moment,
wo dein Schmerz ganz weich wird.
So weich, dass er sich entspannt.
Er entspannt sich in dich hinein und du mit ihm.
 
Du fühlst dich anders.
Ruhiger und erfüllter.
 
Deine Gedanken wandern zu deiner Mutter.
Plötzlich kannst du ihre Liebe fühlen und auch sehen.
Sie schenkte dir davon doch so viel.
 
Gelb war sie, nur nicht rot.
 
Die gelbe Liebe strömt jetzt zu dir,
durch dich durch, 
hinein in deine Vergangenheit.
Du entspannst vollkommen in die gelbe Liebe hinein.
 
Jede Zelle von dir weiß:
Ich war und bin geliebt. 
Das Warten hat ein Ende.

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2 Kommentare zu „Die gelbe Liebe“

  1. Liebe Gisela, das Gedicht fand ich sehr berührend und es hat mich zum Nachdenken gebracht und mich in den Zeilen wiedererkannt – die gelbe Liebe mittlerweile gefunden. Liebe Grüße Nicole

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