Das Land deines Seelenbewusstseins

Das Land deines Seelenbewusstseins

Du sitzt am Meer und lauscht.
Die Wellen kommen und gehen.
Dein Atem kommt und geht.
Ohne Anfang. Ohne Ende.
 
Dein Blick ruht auf dem Horizont.
In dir wird es ganz still.
Mit jedem Atemzug sinkst du weiter nach innen.
Dein Gewahrsein beginnt zu wandern.
 
In dir öffnet sich eine Tür.
Du fliest hindurch.
Du nimmst wahr.
 
Schwärze.
Sterne.
Unendlichkeit.
 
Du schwebst und fühlst dich weit.
Dein Körper bleibt am Ufer sitzen.
Unzählbare Lichter ziehen an dir vorbei.
Leuchtende Funken im Ozean des Seins.
Seelenlichter.
 
Eines davon kennst du, ist dir vertraut.
Erinnerungsfunken blitzen auf.
Ihr nähert euch.
 
Wie zwei Funken aus demselben Feuer
umkreist ihr einander.
Nähe.
Distanz.
Spiel.
 
Hier gibt es keine Namen.
Keine Körper.
Keine Rollen.
Hier ist nur Bewusstsein
und zeitgleich tiefste Erinnerung.
 
Und aus dieser Weite heraus
geschieht etwas Zartes.
Eine Wahl.
Nicht laut.
Nicht dramatisch.
Ein stilles Einverständnis.
 
Hier, im Land des Seelenbewusstseins,
werden Gewänder gewählt.
Formen betreten.
Wege beschlossen.
 
Manchmal wählst du die Kraft.
Manchmal die Hingabe.
Manchmal die führende Hand.
Manchmal das empfangende Herz.
Manchmal wirst du Mann.
Manchmal Frau.
 
Hier verabreden sich Seelen.
Nicht um sich festzuhalten,
sondern um sich zu erinnern.
 
Ein Berühren geschieht.
Ohne Haut.
Ohne Zeit.
Für einen zeitlosen Augenblick verschmelzt ihr.
 
Reines Licht.
Reines Sein.
Dann löst ihr euch wieder.
Denn auch das gehört dazu:
sich zu finden,
sich zu verlieren,
sich wiederzufinden.
 
Du schwebst weiter.
 
Vor dir pulsiert ein Licht, so kraftvoll und mächtig.
Für einen einzigen Herzschlag
berührt dein Gewahrsein dieses Licht.
Ein Strom aus Erinnerung durchzieht dich.
Du weißt.
Du bist nicht zufällig hier.
 
Nicht zufällig in diesem Körper.
Nicht zufällig in diesem Leben.
Du hast gewählt.
Und du wirst weiter wählen.
 
Langsam kehrst du zurück.
Schlüpft durch die Tür in dein Herz.
Spürst den Sand unter deinen Füßen.
Den Wind auf deiner Haut.
Das Meer vor dir.
 
Doch etwas ist geblieben.
Ein leises Wissen.
Eine stille Weite.
 
Du bist mehr als deine Geschichte.
Mehr als deine Form.
Mehr als dein Name.
Du bist Bewusstsein,
das sich selbst erfahren will.
Und tief in dir weißt du:
Du wirst dich erinnern.

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